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Kurz & bündig * 8. August 2015

„Slow West“

„Keep It Simple“ – die Vorgabe von Regisseur John MacLean hat sich der australische Komponist Jed Kurzel offenbar zu Herzen genommen: Auf fast schon minimalistische Weise und mit kleiner Besetzung hat er einen außergewöhnlichen Score zu einem außergewöhnlichen Western geschaffen – wehmütig und wunderschön!
(4,5/5) **** ½

Game Of Thrones - Staffel 5

Ramin Djawadi ist endgültig angekommen in der Welt von Westeros, im blutigen Kampf um den Eisernen Thron. Was er gebürtige Duisburger für die fünfte Staffel der Fernsehserie komponiert hat, würde jedem Kino-Blockbuster Ehre machen.
(4/5) ****

Fantastic Four

Dass der Soundrack besser ist als der Film selbst, spricht in diesem Fall mehr gegen den Film als für den Soundtrack. Doch auch wenn das Komponisten-Duo Marco Beltrami und Philip Glass bei diesem Superhelden-Neuaufguss nichts wirklich Überraschendes zu bieten hat – einige schöne Tracks sind dabei. Solide!
(3/5) ***

The Man From U.N.C.L.E.

Man hat es nicht leicht als Komponist, wenn die Original-Vorlage von einem Jerry Goldsmith kommt. Trotzdem schafft es der junge Brite Daniel Pemberton, dem neuen Guy Ritchie-Film, einem Remake der gleichnamigen 60er Jahre-TV-Serie, die richtige Stimmung zu verleihen – und die richtige Würze steuern die großartigen Songs von Nina Simone, Roberta Flack oder Solomon Burke bei.
(4,5/5) **** ½

Dr. No

Monty Norman oder John Barry? Wem wir letztendlich das legendäre Bond-Thema zu verdanken haben, war schon immer umstritten. Wie ein Bond-Soundtrack ohne John Barry klingt, kann man allerdings bei diesem ersten 007-Abenteuer hören: viel Jamaika, wenig Bond. Kein Meisterwerk wie zum Beispiel Barry’s „Goldfinger“, aber trotzdem irgendwie faszinierend. Und ein bisschen Barry ist dank des Bond-Themas ja auch schon mit dabei …
(4/5) ****