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Film

Frei nach Woody Allen, alles was Sie schon immer über neue
Filme und Soundtracks
wissen wollten, aber nicht erfahren haben.

13 Semester "13 Semester" sind ja mittlerweile weit außerhalb der gemeinen Regelstudienzeit, das stört natürlich Filmemacher wenig und so dreht sich dieser College-Film deutscher Provenienz natürlich – wie bei Filmen dieser Art - hauptsächlich mit der Musik. Die hat als Score-Komponist Oliver Thiede komponiert und für den Rest sorgten dann - unter anderen – der Rock ‘n‘ Roll-Zirkus Bonaparte, Pas de Deux und die Bhanga Brothers.

Mitternachtszirkus Dieser „Mitternachtszirkus“ braucht „The Vampire’s Assistant“ (Original Titel), denn diese Freak-Show der spitzen Zähne hat einen schweren Stand den asexuellen, coolen Edward Cullen der seinen Biss eben nicht zur Mittagsstunde anbrachte, dafür aber ein sensationelles Einspielergebnis vorlegte.

Nanga Parbat So ist es also damals am Nanga Parbat abgelaufen – jedenfalls dann, glaubt man Joseph Vilsmaier und seinem Berater Reinhold Messner. „Nanga Parbat“ ist die Verfilmung eines Traums der scheiterte und mit dem Tod des 22jährigen Günther Messner am 29. Juli 1970 endete. Was nun wirklich am neunhöchsten Berg der Welt geschah, wird wohl nie mehr in Erfahrung zu bringen sein. Fakt ist nur, seit jenem tragischen Geschehen gibt es eine nicht enden wollende, in den Medien ausgetragene, Schlammschlacht um den Tod des jungen Bergsteigers. Die überlebenden Mitglieder der Seilschaft werfen Reinhold Messner bis heute vor, dass er aus übertriebenem Ehrgeiz den Tod des Bruders verschuldet hat, Messner wiederum unterstellt ihnen unterlassene Hilfeleistung.

The Secret Agent Wer an Philip Glass als Filmmusik-Komponisten denkt, dem fällt zu allererst seine Musik zu "Koyaanisqatsi" aus dem Jahr 1982 ein. Seine Komposition zu Christopher Hamptons Verfilmung von Joseph Conrads „The Secret Agent“ aus dem Jahr 1996 gehört dagegen - zu unrecht – zu Glass’ unbekannteren Werken. Jetzt ist dieser Soundtrack – der sich wunderbar als Einstieg ins Werk von Philip Glass eignet – wieder veröffentlicht worden.

Die Päpstin Verfilmungen von Weltbestsellern sind immer ein zweischneidiges Schwert. Sönke Wortmann hat sich nach dem "Wunder von Bern" und dem deutschen Sommermärchen der Fußballer an den Stoff der Päpstin Johanna gewagt und mit Marcel Barsotti, dem Komponisten des Scores, zum dritten Mal ein Team gebildet. Über den Film „Die Päpstin“ kann man – wie so oft beim deutschen Film - geteilter Meinung sein, über die Musik nicht.

Inglourious Basterds Quentin Tarantino hat also wieder zugeschlagen: Seine "Inglorious Basterds" sind blutig, fröhlich und musikalisch auf Nazi-Jagd. Allen voran Brad Pitt, der allerdings schauspielerisch von Christoph Walz (zu Recht Gewinner der Cannes-Palme) in den Schatten gestellt wird.

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